„Hoffnung schenken – Frieden finden“

Friedenslichtaktion 2015 setzt Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Seit 22 Jahren verteilen die vier Ringverbände (BdP, DPSG, PSG und VCP) gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) das Friedenslicht in Deutschland ab dem 3. Advent (13. Dezember 2015). Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht in Deutschland an über 500 Orten an „alle Menschen guten Willens“ weitergegeben.

Die Friedenslichtaktion 2015 steht in Deutschland unter dem Motto: „Hoffnung schenken – Frieden finden“ und will damit Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht setzen. Wir möchten ermutigen, Flüchtlinge zum Friedenslicht einzuladen und einzubinden.
 
Auch die kath. Pfadfinder in Halstenbek und Pinneberg beteiligen sich jedes Jahr an dieser Aktion und geben ihnen die Möglichkeit das Friedenslicht am 20.12.2015 nach den Gottesdiensten mit nach Hause zu nehmen. Bitte  Laternen mitbringen.

Die Bedeutung des Friedenslicht-Symbols:
Im Mittelpunkt steht die Flamme einer stilisierten Kerze. Dieses Licht durchbricht die Nacht, die uns vielfältig umgibt. Die drei Sterne stehen für den dreieinigen Gott, der uns durch die Nacht begleitet, wie auch für die drei »Prinzipien« der Weltpfadfinderbewegung. Die beiden gekreuzten Parallelogramme sind Sinnbild für das Kreuz Christi. Sie können aber auch als Krippe gedeutet werden, die Christus als Licht der Welt birgt. Gleichzeitig erinnern sie an einen Pfadfinderknoten. Das Logo ist auch als Friedenszeichen zu deuten: Die Balken erinnern daran, dass sich Menschen unterschiedlicher Nationen, unterschiedlicher Hautfarbe oder unterschiedlicher Gesinnung die Hand zum friedlichen Miteinander reichen.