Am   1. Juli fuhr schon eine Gruppe (hauptsächlich Pfadis) nach Eggermühlen. Am 2. folgten zwei Teams (Halstenbeker und Pinneberger) per Bahn. Es kam zu Verzögerungen, da die Zugfahrer streikten. Nach beschwerlichen viereinhalb Stunden kamen dann alle auf dem Grundstück der Familie Kettmann an, eine sehr naturbelassene Ecke, (fast) ohne Handy-Empfang und kein Strom. Die Vortruppe hatte schon Zelte aufgebaut. Es standen Dixi-Klos und eine Wasserrinne mit kaltem Wasser zur Verfügung.

Neben dem riesigen Platz gab es einen Tümpel, der sehr viel Freude bereitete. Im Laufe der Tage haben einige Pfadfinder ein Floß erbaut, wiederum andere fuhren mit einem Kajak durch den Tümpel. Man hat auch Ausflüge zur benachbarten Stadt Bersenbrück gemacht, zum Beispiel zum Freibad, zum Dom in Ankum und zur Wassermühle in Eggermühlen. Die Pfadfinder haben auf dem Lager vieles unternommen, unter anderem eine Nachtwanderung in einem nahegelegenen Wald, eine Aussetz-IK (Interessen-Kreis) organisiert, Versprechungsfeier abgehalten, Knoten hergestellt sowie die Aufnäher des Sommerlagers selbst gestaltet.

Eine Schmiede wurde eingerichtet und ein Bannermast aufgestellt. Ein Küchenteam sorgte für leckeres und ausreichendes Essen, zubereitet im großen Küchenzelt. Morgen- und Abendrunden fanden statt, mit Gebet und Musik am Lagerfeuer. Jung und Alt lebten eine Woche zusammen: die Jüngste war 4 und der Älteste war 56 Jahre alt. Am Samstag, dem 9. Juli, ging es wieder zurück, diesmal mit einem Reisebus. Wir wurden herzlich in Halstenbek von den Eltern empfangen.

 

Mayra Lenz