Vom 23. bis zum 27. Oktober hatten wir als 'Stamm Nelson Mandela Halstenbek' unsere erste Ausfahrt. Das war das Herbstlager in Dreilützow/Tohoopstedt mit dem Motto 'Back to the roots!' Was auf Deutsch soviel heißt wie: 'Zurück zu den Wurzeln!' Inklusive der Leiter und der Küche waren wir 23 Leute und hatten so viel Spaß, dass wir alle wünschten, dass das Lager noch länger gedauert hätte.

Um das über dem Lagerfeuer gekochte Essen machte die Küche immer ein großes Geheimnis. Egal, ob es Nudeln oder Chili con Carne gab, es schmeckte immer allen köstlich. Aber das Essen war nicht alles. Es gab auch viele coole Spiele und Aktionen, wie zum Beispiel eine Aussetz-Tour, wo wir in drei Gruppen aufgeteilt und an verschiedenen Orten zwischen 5 und 20 km ausgesetzt wurden und den Rückweg - nur mit Kompass und Karte ausgestattet - zurück zum Lager finden mussten. Oder eine Rallye (dabei verlief sich eine Gruppe total), bei der wir verschiedene Fragen zur Pfadfinderei beantworten sollten.

Aber am besten war immer noch die Anreise! Eine Hälfte der Teilnehmer traf sich um 9.30 Uhr an der Kirche und fuhr dann mit Bus und Bahn nach Wittenburg. Von dort waren noch 5 km Fußweg zu absolvieren. Die andere Gruppe fuhr um 11 Uhr mit Autos los und baute die Zelte auf. Als gegen 16.30 Uhr die Bahnfahrer ankamen, waren bereits alle Zelte aufgebaut. Die Bahnfahrer hingegen hatten auch viele Abenteuer erlebt. So mussten sie zum Beispiel über einen Bach springen, wobei zwei Halstuchknoten verloren gingen. Außerdem gingen sie bei McDonalds Essen.

Als uns dann in der Freizeit die Witze ausgingen, gingen wir zu Rätseln über, so zum Beispiel: Ein nackter Mann wird tot und mit einem abgebrochenen Streichholz in der Hand in der Wüste gefunden.Was ist passiert?



Abends wurde dann ab 20.30 Uhr Palermo gespielt. Um 21 Uhr sollten dann die W's, um 22.30 Uhr die Jufis und um 23 Uhr die Pfadis ins Bett (beziehungsweise ins Zelt) gehen. Dann wurde von 22 Uhr bis 6 Uhr in vier Zwei-Stunden-Schichten Nachtwache gehalten. Die Nachtwache brachte aber leider überhaupt nichts, da - außer zwei unserer Leiter - keiner versuchte, das Banner zu stehlen, das an unserem selbstgebauten Bannermast befestigt war.

Am dritten Abend stieg auch noch gleich ein Jufi zu den Pfadis auf. Doch um sein grünes Halstuch zu bekommen musste er viele Prüfungen ablegen. Seine Aufgaben bestanden darin, Knicklichter im Dunkeln zu finden. Zum Beispiel durfte er nur mit einem Bein und einem Auge oder ganz blind die Lichter suchen.

Insgesamt fanden alle die erste Stammesfahrt des Stammes Nelson Mandela Halstenbek super und wollen das Herbstlager im nächsten Jahr wiederholen.

Niclas Lüdemann
und Lennart Schleper